Flüchtlingshilfe

Wir betreiben an der Flüchtlingsnotunterkunft am Burgweg die Kleiderkammer. Jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag öffnet ein Team von insgesamt 10 ehrenamtlichen Helfern die Türen und unterstützt die Flüchtlinge beim witterungsentsprechenden Einkleiden.

 

 

Wir sagen Danke

Wir bedanken uns bei allen Menschen, welche uns so zahlreich guterhaltene Bekleidung gespendet haben. Dank vieler fleißiger Helfer ist alles gut sortiert und verpackt und lagert in einer beheizten Halle. Von dort aus wird es nach und nach , je nach Bedarf und Anforderung, zu unserer Kleiderkammer gebracht. Aktuell benötigen wir Koffer und Winterschuhe für junge Männer.

 

 

 

Kilometerweite Fußmärsche, lebensgefährliche Überfahrten per Boot und Nächte unter freiem Himmel: Unzählige Menschen nehmen eine gefährliche Reise voller Strapazen und mit ungewissem Ausgang auf sich, um der Gewalt in ihrer Heimat zu entkommen. Allein in Deutschland werden 2015 bis zu eine Million Flüchtlinge erwartet (Stand Oktober 2015) – rund fünfmal so viele Menschen wie im Vorjahr. Damit die Schutzsuchenden in Deutschland angemessen versorgt und untergebracht werden können, ist das DRK rund um die Uhr im Einsatz.

 

Vom Betreuungsdienst bis zur medizinischen Erstversorgung: 15.000 DRK-Helfer im Einsatz

 

In bundesweit über 440 Notunterkünften betreut das DRK derzeit mehr als 140.000 Asylsuchende (Stand November 2015). Um den Flüchtlingen einen würdevollen Start in Deutschland zu ermöglichen, engagieren sich in der gesamten Bundesrepublik etwa 15.000 ehrenamtliche und hauptamtliche DRK-Helfer: Im Betreuungsdienst zum Beispiel versorgen sie Schutzsuchende in Notunterkünften mit Nahrungsmitteln oder Kleidung und leisten psychosoziale Hilfe. Im Rahmen des Suchdienstes helfen sie Menschen, die auf der Flucht den Kontakt zu Angehörigen verloren haben, ihre Familie wiederzufinden. Und im Sanitätsdienst kümmern sich die DRK-Helfer um große wie kleine gesundheitliche Zwischenfälle. Darüber hinaus unterstützt das DRK die Kommunen und Länder zum Beispiel bei der Aufnahme, Beratung und Verpflegung der Flüchtlinge. Weil der Bedarf an Einsatzkräften groß ist, werden nach und nach mehr hauptamtliche Strukturen für die Notunterkünfte geschaffen.